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Die Sims Mittelalter

Das Spiel „Die Sims – Mittelalter“ unterscheidet sich beträchtlich vom gewohnten SIMS 3 Spiel. Man kann nicht mehr einfach so loslegen und mit irgendeiner (egal welcher) Figur starten.

Am Anfang steht der König bzw die Königin. Diese(n) erstellt man  im üblichen „Erstelle einen Sim“-Modus oder wählt eine der dort bereitgestellten Figuren. Hier hat man auch nicht mehr die gewohnte Vielfalt an wählbaren Charaktereigenschaften, dafür aber jede Menge neue. Nun muss man 2 positive Eigenschaften und 2 negative Eigenschaften auswählen (vorsicht, die negativen Eigenschaften haben es in sich).

Hier einige Beispielbilder vom „Erstelle einen Sim – Modus“ :

 

Wurde der König / die Königin erstellt geht es los.

Das „Schloss“ muss ein wenig gestaltet werden (eigentlich ist soweit alles da, aber wenigstens kann man nach Bedarf die Einrichtungsgegenstände umstellen, verändern oder austauschen).

Eingefleischte Sims 3-Spieler werden nun doppelt irritiert sein. Zum einen sucht man ein richtiges Baumenü vergebens und zum anderen erscheint es seltsam das man tatsächlich nur die vorgefertigten Gebäude einrichten kann. Sehr gewöhnungsbedürftig hierbei ist das Puppenhausfeeling.

Nächster Schritt:

Wie wechselt man zum Livemodus? Man kann nicht mehr wie gewohnt einfach den entsprechenden Button drücken um vom Gestaltungsmodus ins Spielgeschehen zu wechseln. Erst einmal muss man  (befindet sich in der Nähe des Buttons für den Livemodus) auf den Button für die Questauswahl klicken und einen der Quests auswählen. Erst danach kann man wirklich mit dem Spiel beginnen.

Livemodus:

Den ersten Tag hat man noch frei, muss also nicht den üblichen beruflichen Verpflichtungen nachkommen.

Ab da wird es etwas schwieriger. Man muss den Quest erfüllen und gleichzeitig den alltäglichen Verpflichtungen nachkommen die die Arbeit so mit sich bringt (pro Tag bekommt man 2 Tagesaufgaben gestellt die man erfüllen muss). Ignoriert man die Tagesaufgaben gibt es zum einen eine negative Emotion die die Laune sinken lässt und zum anderen kann es passieren das der Scharfrichter einen einkassiert und an den Pranger stellt (glücklicherweise nur einige Stunden, aber unangenehm ist es doch). Erfüllt man jedoch die Tagesaufgaben dann bekommt man Schübe guter Laune, Punkte und nebenbei erreicht man nach und nach den nächsten Level des Berufes. Nebenbei gilt es die Bedürfnisse zu erfüllen.

Die Bedürfnisse beschränken sich in diesem Spiel in erster Linie nur auf Energie und Nahrung. Soziale Kontakte sind zwar fürs Wohlbefinden auch wichtig, allerdings fehlt ein entsprechender Balken. Schlafen kann man überall (im Gasthaus, auf Bänken, auf dem Boden, im Zelt oder daheim). Das Essen muss man sich zubereiten (der König kann im Schloss aber auch das Essen zubereiten lassen). Ein Restaurant sucht man vergebens, stattdessen hat man einen Kochtopf, einen Kamin oder ein Lagerfeuer zur Verfügung um Speisen wie Brei oder Fleisch zuzubereiten (sicherlich gibt es noch andere Speisen, aber so weit bin ich bisher noch nicht gekommen).

Tod der aktuellen Spielfigur :

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für eine der Spielfiguren aus dem „Leben“ zu scheiden. Sie können verhungern, im Kampf sterben, den Kampf gegen das Grubenmonster verlieren. Hierbei ist zu beachten das durch den Tod der aktuell gespielten Figur der aktuelle Quest nicht erfüllt wird, die vorher eingesetzten Questpunkte verloren gehen und man erst mal einen neuen Sim für diesen Beruf erstellen muss um entsprechende Quests erfüllen zu können.

Stirbt beispielsweise der Barde dann gibt es eben keinen Barden mehr im Spiel mit dem andere Sims agieren können –  so lange bis man einen neuen Barden erstellt. Allerdings gibt es dabei etwas positives… der neue Barde erbt automatisch alle Gegenstände die der alte Barde im Inventar hatte. Die Einrichtung des Hauses (in diesem Fall die Taverne) verändert sich auch nicht, alle vorher dort plazierten Gegenstände sind auch bei dem Spiel mit dem neuen Barden noch vorhanden).

Cheats:

-sucht man bisher vergebens,  vielleicht ändert sich das aber noch im Laufe der kommenden Wochen.

Rabbitholes:

Orte an die der Sim gelangen kann, die man aber als „allwissendes Auge“ (Mensch vor dem PC) nicht beobachten kann, d.h. man schickt seinen Sim dort hin aber kann ihn dort nicht direkt bei seiner Handlung beobachten. Während sich der Sim an einem dieser Orte befindet füllt sich im linken Eck des Bildschirmes ein kleiner Ladebalken an dem man sieht wie lange der Sim noch in diesem Rabbithole verweilt.

Da wäre beispielsweise der Wald (bei Quests die einen Waldspaziergang beinhalten oder wenn der Sim einen Bären erlegen will). Der Sim „verschwindet“, irgendwann plöppt ein Fenster auf mit 2 Entscheidungsmöglichkeiten und entsprechendem Text dazu (beispielsweise begegnet man beim Quest „magische Quelle“ einem Männchen das einem den Weg zeigen will, nimmt man an oder sucht man alleine den richtigen Weg). Jede Entscheidung hat andere Auswirkungen (entweder man findet die Quelle oder verläuft sich total)

Der Dorfladen (ähnlich wie der Lebensmittelladen bei SIMS 3 kann man keinen Blick hineinwerfen). Das Gebäude selber sieht man auch nicht. Der Sim verschwindet auf dem Weg dorthin, dann ploppt ein Fenster auf in dem man einen Überblick über die angebotenen Waren erhält. Das Warenangebot ändert sich täglich (ähnliches Prinzip wie die An-undVerkaufs-Häuser bei Sims 3), ist beispielsweise nur 1 x Bärenfleisch im Angebot dann kann man auch nur dieses eine Bärenfleisch kaufen und nicht 3 oder mehr. Will man seinen Geldbeutel füllen kann man auch Items aus dem Inventar verkaufen (beispielsweise gesammelte Blumen). Dies funktioniert aber nur mit Items die grade nicht für einen Quest benötigt werden.

Das Meer : Schickt man (beispielsweise den König) seinen aktuellen Sim aufs Meer dann segelt er zwar auf seinem Schiff weg, man kann das Schiff aber nicht via Kamera begleiten. Auch hier ploppt irgendwann ein Fenster auf mit verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten (beispielsweise entdeckt die Schiffsmannschaft ein seltsames Wesen im Wasser, soll man nun dieses Wesen fangen um es zu essen oder soll man die Manschaft daran hindern?). Ist die Zeit auf dem Meer vorbei (im linken oberen Eck des Bildschirmes füllt sich in der Zeit ein kleiner Balken) legt das Schiff wieder am Dock an und der König geht wieder an Land.

Besonders negativ fiel mir bisher auf:

Das Spiel „Die SIMS Mittelalter“ ist ab 6 Jahren freigegeben. Meiner Meinung nach ist dies jedoch nicht gerechtfertigt. Man sieht zwar keine Jugendgefährdenden Aktionen und auch keine ekligen blutigen Szenen, allerdings ist sehr viel Text zu lesen (alleine schon die vielen Entscheidungsmöglichkeiten bei Quests). Manche dieser Texte sind auch nicht geeignet für Kinder (ich erinnere mich an eine „Gedankenblase“ im Hinweisfenster wo der weibliche Sim über heiße Lenden in Bezug auf einen männlichen Sim nachdachte).

Screenshot Die Sims Mittelalter

doppeldeutiger eindeutiger Text

Allgemeines zu den Quests:

Manche Quests sind sehr leicht und schnell vorbei. Natürlich ist das irgendwie schade wenn man grade mitten im Spiel steckt. Andererseits geht es hier ja schließlich darum die Quests erfolgreich zu beenden. Den Ausgleich dazu bieten Quests die schwieriger zu meistern sind. Bei manchen Quests spielt man aktiv mit 1 Sim, bei anderen Quests mit 2 oder gar 4 Sims (da manchmal verschiedene Berufe und Fähigkeiten für die Lösung eines Quests benötigt werden).

Hier stieß mir bisher nur 1 Quest sauer auf (aufgrund des dazugehörigen Textes der durch den Quest leitet). In diesem Quest geht es um die Besorgung von Fleisch da die Dorfbewohner Hunger haben und nur ganz ganz selten Fleisch essen können.  „Mein“ aktiver  Sim (den ich vor der Annahme des Quests dafür auswählte) hat nun also die Aufgabe Fleisch zu organisieren. Im Laufe des Quests steht er immer wieder vor der Möglichkeit sich für den einen oder anderen Weg zu entscheiden. Soweit so gut… AAAAAber (nun kommts) mein aktiver Sim fand heraus das das Fleisch der zwielichtigen Lieferantin vom Friedhof kam (kann hier jemand einen Kotzsmiley einfügen?). Als nächstes musste mein Sim sich entscheiden ob er sagt „ach das brauchen die eh nicht mehr“ oder ob er sagt „ich schau mich nach einer anderen Fleischquelle um“.

Auch hier komme ich wieder zu dem Schluss das die Mitarbeiter von EA, welche für die Texte zuständig waren, nicht immer sorgfältig genug waren.

Text wird noch erweitert.

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